Mixed Media Karte

24.02.2018 08:00

 

 

 

Hallo zusammen,

 

heute möchte ich (Anke) euch zeigen, wie man  ein Mixed Media Papier für Kartenhintergründe selbst gestalten kann.

 

 

 

 

Hier meine Materialübersicht:

 

Aquarellpapier

Aquarell-/Wasserfarbe

Acrylfarbe Gold

Strukturpaste

Silk Sreen und/oder Schablonen

Schriftstempel bzw. anderen Hintergrundstempel

Stempelkissen in passender Farbe

Pinsel

Palettmesser oder Spachtel

 

 

 

 

 

 

Zunächst feuchte ich das Aquarellpapier mit Pinsel und Wasser großzügig an. Das sorgt dafür, dass die Farbe beim Auftragen verläuft und das Ganze nicht zu streifig wird.

 

 

 

 

 

 

Mit dem Pinsel nehme ich nun Farbe auf und gehe damit auf das feuchte Papier. Wie man sieht, blüht die Farbe aus und verläuft unregelmäßig. Ich habe für meinen  Hintergrund Rot-und Rosatöne gewählt. Es reichen im grunde zwei bis drei Farbtöne, weil man schon durch Aufnahme von mehr oder weniger Farbe verschiedene Farbbabstufungen bekommt. Außerdem wird das Blatt ja noch weiter bearbeitet. Hat man aus Versehen irgendwo zu viel Farbe aufgetragen, kann man das durch Zugabe von Wasser wieder ausgleichen. Auch das Abtupfen mit Küchenpapier eignet sich, um etwas Farbe abzunehmen.

 

 

 

 

 

 

So sieht mein Blatt nun aus. Ich lasse es jetzt erst einmal tocknen. (Ungeduldige dürfen den Föhn benutzen. ;)

 

 

 

 

 

Im nächsten Schritt möchte ich ein Muster aus goldener Acrylfarbe auftragen. Dazu benutze ich einen Silk Screen. Ds ist eine Art Stoff-Schablone, die unterschiedlich dicht gewebt ist und somit an einigen Stellen mehr Farbe durchlässt. So entsteht dann das gewünschte Muster. Man kann ebenso gut eine Schablone nehmen. Da meine Acrylfarbe aber recht flüssig ist, würde sie unter die Schablone laufen und das Muster wäre unscharf. Der Stoff liegt dichter auf und lässt weniger Farbe durch, sodass nicht soviel verlaufen kann. Ihr findet solche Screens auch im Shop z.B. von Heidi Swapp.  

 

 

 

 

 

 

Mit dem Screen/ Schablone trage ich nun über das Blatt verteilt Farbe auf.

 

 

 

 

 

Das muss nicht perfekt sein. Um so interessanter sieht das Ganze am Ende aus.

 

 

 

 

 

Die nächste Schicht besteht aus gestempelter Schrift. (Man kann ebenso ein Muster stempeln. Erlaubt ist, was gefällt.) Gestempelt wird mit einem passenden Farbton, damit der Kontrast nicht zu stark ist. Auch hier kommt es nicht auf Genauigkeit an, da noch weitere Schichten dazukommen.

 

 

 

 

 

Weiter geht es mit einer Schicht Strukturpaste.

 

 

 

 

 

Mit Hilfe einer Schablone mit Pünktchenmuster und dem Palettmesser /Spachtel trage ich nun Strukturpaste auf. Auch hier wieder unregelmäßig über das Blatt verteilt, auch ruhig über das Gestempelte und die Goldfarbe.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zum Schluss wird noch etwas herumgekleckst. Dazu kann man einfach mit der Wsserfarbe und dem Pinsel Kleckse aufs Papier verteilen und dann etwas vermalen. Ich habe  die Mermaid Marker von Jane Davenport dazu genommen.  Das sind quasi mit Farbe gefüllte Pinsel. Ich habe in zwei Farben auf meinem Papier gekleckst und die Kleckse dann leicht mit dem Wassertankpinsel vermalt. Man kann auch etwas mit Küchenpapier tupfen, wenn der Farbklecks zu intensiv ist. Ich habe den Marker hier mal auf dem Blatt  liegen lassen, damit man sehen kann, wo ich mit der Farbe gekleckst habe und dann mit dem Pinsel verwischt habe.

 

 

 

 

 

Nach dieser letzten Schicht lasse ich das Papier erst einmal trocknen. Anschließend kann es dann passend zugeschnitten  und mit ein paar Stanzteilen und Embellishments als Verzierung auf einer Karte zum Einsatz kommen.

Da Farbe und Muster sehr intensiv sind, habe ich mich bei der Kartengestaltung auf weiße Stanzteile, etwas Garn und Nuvo Drops beschränkt.

 

So sehen meine fertigen Karten aus:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich hoffe, meine Anleitung gefällt euch und inspiriert den einen oder anderen dazu, es selbst einmal auszuprobieren. Vielen Dank fürs Vorbeischauen.

 

 


Kommentare

Wirklich wunderschön. Und so toll erklärt. Lieben Dank

Annette M., 04.03.2018 08:32

einfach unglaublich toll, danke

Ingrid E., 03.03.2018 14:37
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